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Hausaufgabenbetreuung in der Grundschule: Bilanz nach 2 Jahren

Seit 2 Jahren betreuen die Asylhelfer, die vor dieser Zeit Deutschunterricht für Asylsuchende angeboten haben, jetzt die Migrationskinder in der Preysing Grundschule.

Da nicht alle Migrationskinder den Hort besuchen können, wurde das Projekt der Hausaufgabenbetreuung ins Leben gerufen.

Die Helfer unterstützen die Kinder beim Anfertigen der Hausaufgaben. Dabei geht es häufig um Rechnen und das Umsetzen von Textaufgaben, um flüssiges Lesen, um Satzstellung und um korrekten sprachlichen Ausdruck. Die Fähigkeiten der Kinder sind so unterschiedlich wie die Kinder selbst.

Das Angebot der Hausaufgabenbetreuung findet im Anschluss an den Schulunterricht statt. Es muss daher mit sehr viel Geduld gearbeitet und manchmal auch mit Spielangeboten das Lernen unterbrochen werden, um die Bereitschaft zum konzentrierten Arbeiten wieder zu erhöhen.

Das Angebot wird von der Schulleitung und den entsprechenden Lehrern begleitet. Die Lehrer geben den Helfern vor, was mit den einzelnen Kindern gelernt oder geübt werden soll.

Nach 2 Schuljahren wurde nun mit der Schulleitung und den Lehrern Bilanz gezogen und über die Fortführung des Projektes gesprochen.

Die Lehrer sahen die Fortschritte bei den Kindern in unterschiedlichster Form: von abgebauten Kontaktängsten, besserem Lesen und sprachlichem Ausdruck bis zum besseren Verständnis der Textaufgaben beim Rechnen. Außerdem wurden die Hausaufgaben dank der Betreuer oft vollständig und fehlerfrei erledigt.

Die Schulleitung und die Lehrer haben sich dafür ausgesprochen, dass das Projekt der Hausaufgabenbetreuung der Migrationskinder, die nicht den Hort besuchen, weitergeführt wird, da die Ergebnisse überwiegend positiv zu bewerten sind.

Das Ergebnis ist für die Helfer natürlich Motivation genug, um die Fortsetzung der Betreuung für das nächste Schuljahr zu gewährleisten.